Sie sind hier: Aktuelles

Die Aktion 3. Welt Saar veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Flugschriften zu Themen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.

Unsere undefinedaktuellen Flugschriften können Sie bei uns bestellen: Anruf oder undefinedE-Mail genügt.

Aktuelles

Corona-Pandemie: Saarländischer Flüchtlingsrat e.V. will Auskunft über alle hygienischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Geflüchteten im Lager Lebach

Für Öffentlichkeit und Transparenz: Anfrage ans Innenministerium mit Bezugnahme auf das Saarländische Informationsfreiheitsgesetz (SIFG)

Veröffentlicht am 27.11.2020

Pressemitteilung des Saarländischen Flüchtlingsrats, 27.11.2020

„Der Saarländische Flüchtlingsrat will angesichts steigender Infektionszahlen im Land vom saarländischen Innenministerium alle Maßnahmen wissen, die die Landesregierung bisher ergriffen hat, um eine Ausbreitung des Corona-Virus im Flüchtlingslager Lebach zu verhindern“, so Peter Nobert vom Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V.. „Aktuell vergeht in Deutschland  keine Woche, ohne dass irgendwo eine Flüchtlingsunterkunft wegen Corona unter Quarantäne gestellt wird. Deshalb  werden wir die Landesregierung hier nicht aus der Verantwortung entlassen.“

Das saarländische Innenministerium informierte seit Beginn der Krise nur zögerlich und in reduziertem Umfang die Öffentlichkeit über die Situation der Geflüchteten im Lager Lebach. Deshalb hat der Saarländische Flüchtlingsrat einen Fragenkatalog zusammengestellt, der von den Hygienebedingungen in den Gemeinschaftsduschen, über Fragen des Infektionsschutzes bis hin zur Teststrategie in der Unterkunft reicht. Darüber hinaus möchte der Flüchtlingsrat wissen, wie viele Geflüchtete aus Gründen des Infektionsschutzes seit Beginn der Corona-Pandemie dezentral in saarländischen Kommunen entweder in Gemeinschaftsunterkünften oder in eigenen Wohnungen untergebracht wurden.

„Unser Ziel bleibt eine coronaschutzkonforme Unterbringung aller Geflüchteten aus dem Lager Lebach. Jede noch so gut organisierte Hygienemaßnahme bleibt allerdings in ihrer Wirkung begrenzt, wenn nicht die strukturellen Bedingungen der Unterbringung geändert werden“, so Peter Nobert abschließend. „Mit den Wintermonaten steigt das Infektionsrisiko. Deshalb plädieren wir weiterhin für eine dezentrale Unterbringung möglichst aller Geflüchteten in den Kommunen. Das reduziert nicht nur das Infektionsrisiko, sondern fördert auch die gesellschaftliche Integration der Betroffenen.“
 

Aushang mit Hygienetipps im Lager: Angesichts der Umstände ein Witz

Zum Hintergrund: In seiner Anfrage bezieht sich der Saarländische Flüchtlingsrat e.V. auf das Saarländische Informationsfreiheitsgesetz. Der freie Zugang zu Dokumenten und Akten von Ministerien und Verwaltungen ist ein Bürgerrecht und stärkt die Transparenz und das Öffentlichkeitsprinzip bei behördlichen Vorgängen.

Die Anfrage des SFR finden Sie hier.

Titelfoto: Plakatkampagne des Saarländischen Flüchtlingsrates 2014
 

Veranstaltungen

Keine News in dieser Ansicht.

Neuigkeiten

Weltladen ist göffnet

Öffnungszeiten im Corona-Lockdown:

Der Mythos Paul von Lettow-Vorbeck - Afrikabilder in Kinderbüchern

Beiträge der Aktion 3.Welt Saar in Saarbrücker Hefte 122

Geflüchtete im Lager Lebach bleiben durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet

Saarländisches Innenministerium spielt die Gefahr herunter und redet die Situation schön

Jetzt neu – Der letzte linke Kleingärtner schreibt Gartenkolumne im ZAP

Er wurde zum Migranten und war heimatlos – ZAP sprang ein und bot Asyl

Feuerherdt gegen Feuerwerk: Wegen Corona auf Silvesterfeuerwerk verzichten – sich und seine Mitmenschen schützen

Innehalten, statt die Pandemie dazu benutzen, den alten „Brot statt Böller“ Aufruf mit...

Auswärtiges Amt blockiert systematisch das Recht auf Familie bei Geflüchteten aus Eritrea

Brandbrief an Heiko Maas: Saarländischer Flüchtlingsrat fordert Ende der restriktiven Praxis

Bye bye love - Abschiedsgrüße aus dem Garten.

Krauts und Rüben – Der letzte linke Kleingärtner, letzter Teil. Von Roland Röder

Klimakrise bedroht Fußball. Wir müssen handeln!

Neue Flugschrift der Aktion 3.Welt Saar e.V.

Staatsanwaltschaft Saarbrücken: Kein Strafverfahren wegen Weiterbetrieb des Lagers Lebach in Corona-Zeiten

Corona-Risiko in Flüchtlingslagern wie Hermeskeil oder Lebach bleibt unkalkulierbar

Zum Welternährungstag: Politik muss Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren

Bündnis fordert zum Welternährungstag radikale Kehrtwende, um Hunger bis 2030 zu beenden

Milch, billiger als Wasser

Beitrag der Aktion 3.Welt Saar e.V. in VERSORGERIN #127, September 2020

Endlich - im Mordfall Samuel Yeboah wird jetzt wegen Mord ermittelt

Interview mit Aktion 3.Welt Saar im Saarländischen Rundfunk

Nein zum Islamunterricht mit ultrakonservativen Verbänden

TV Interview mit Gertrud Selzer, Aktion 3.Welt Saar e.V.

Deutsche Unternehmen mehrheitlich beim Menschenrechtscheck durchgefallen

Pressemitteilung des Saar-Bündnises zur Initiative Lieferkettengesetz

Verein „Fair im Saarland FimS e.V." gegründet

„Fair“ gilt für Menschen und Waren

60 Organisationen fordern: Zeit zum Umdenken

EU-Mercosur-Abkommen stoppen! 29.6.2020

Gemeinsamer Aufruf (29. Juni 2020)

Zeit zum Umdenken – EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

Paul von Lettow Vorbeck - Ein Mythos zerbricht

SR-Podcast - Land & Leute, 15.03.2020, mit Unterstützung der Aktion 3.Welt Saar e.V.

Trotz Corona ein Grund zum Feiern: Der 75. Jahrestag der Befreiung – Sieg der Alliierten am 8.5.1945

NS-Erinnerungsarbeit auf neue Füße stellen: Positives Bekenntnis zu Israel und Projekte für...