"Ist eine faire Welt käuflich"-Podium, Uni Trier

12. Juli 2017

 

Hier geht es zu einem Video-Mitschnitt der Veranstaltung

„Ist eine faire Welt käuflich?“ Podiumsdiskussion zu Fairem Handel 

 

  • Roland Röder, Aktion 3.Welt Saar e.V.
  • Wynnie Mbindyo, Fairtrade Initiative Saarbrücken - FIS
  • Fernando Andia Cochachi, Toupi Group Trier
  • Moderation: Annette Fehrholz, Lokale Agenda 21 Trier

 

 

Mittwoch, 12. Juli 2017

18 Uhr, Universität Trier, Studentenhaus

Universitätsring 12 b

54296 Trier 

 

 

Veranstalter:

 

 

 

Opens external link in new windowAStA Referat für Ökologie

AStA Referat für Antirassismus und Antifaschismus

 

 

Opens external link in new windowVeranstaltung bei Facebook

 

Fairhandelsprodukte sind schon lange keine Besonderheiten in Weltläden und Reformhäusern mehr, sondern sind auch in Supermärkten und Discountern erhältlich. Fair gehandelte Schokolade, Kaffee und Bananen sind allgegenwärtig, landen regelmäßig im Einkaufswagen und sind Aushängeschilder eines nachhaltigen Lifestyles. 2014 betrug der Gesamtumsatz im Fairen Handel 1.027 Millionen Euro - aber ist eine faire Welt wirklich käuflich?

 

Was kann Fairer Handel leisten und wo liegen seine Grenzen? Macht er unsere Welt gerechter oder werden die eigentlichen Probleme durch ihn nur entpolitisiert?

 

Dem wollen die Veranstalter am Mittwoch den 12. Juli auf den Grund gehen unter der Leitfrage: „Ist eine faire Welt käuflich?“

 

Nachdem die  ReferentInnen  ihre  Positionen  zu Fairem Handel dargelegt haben, sollen folgende Fragen miteinander diskutiert werden: 

 

  1. Welche Rolle spielt Fairtrade in unserer Gesellschaft?
  2. Was sind die Vor-/Nachteile von Siegeln? Findet eine Entpolitisierung durch diese statt?
  3. Wo liegen die Grenzen eines Fairen Handels? Lässt er sich mit dem Kapitalismus vereinen -  und wenn ja, wie?
  4. Gewerkschaftsfeindliche Unternehmen wie 'Starbucks" werden mittlerweile auch mit Fair Trade Siegeln ausgezeichnet - wie passt das zusammen?

 

Annette Fehrholz ist Regionalpromotorin für öko-soziale Beschaffung bei der Lokalen Agenda 21 Trier e.V. und wird die Veranstaltung moderieren.

 

Roland Röder ist Geschäftsführer der Aktion 3.Welt Saar e.V. Der Verein arbeitet allgemeinpolitisch und betreibt einen 3.Welt Laden, sieht aber manches dazu kritisch. In der Wochenzeitung Jungle World schreibt er die Gartenkolumne „Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner“.

 

Fernando Andia Cochachi ist Gründer der studentischen Initiative ToupiGroup. Bei der Lokoalen Agenda 21 Trier e.V. bietet er Workshops an, die sich mit Nachhaltigkeit und Fairem Handel befassen.

 

Wynnie Mbindyo arbeitet für TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V.in   Saarbrücken. Unter   anderem hat   sie   sich   dafür eingesetzt, dass Saarbrücken die erste Fairtrade-University wurde. 

 

Weitere Informationen

 

  • Flugschrift „Fairer Handel – Ist eine bessere Welt käuflich?“ (PDF)
  • Der Opens external link in new windowBegleitfilm „Fairpruegeln“ zur Flugschrift 
  • Opens external link in new windowPressetext und Leseproben
  • Opens internal link in current window„Der Faire Handel ist überbewertet“ , Interview, Radio Dreyeckland (Freiburg)
  • Opens external link in new windowRadiointerview – „Fair Trade - ist eine bessere Welt käuflich?, 9.12.2015, Radio Z (Nürnberg) 
  • Übersetzung der Flugschrift ins Niederländische: Redactie Supermacht – Bob Bleijerveld ¨Fair Trade: is een betere wereld te koop?¨ www.supermacht.nl;https://www.indymedia.nl/node/31144