Soziale Gerechtigkeit ist unteilbar
Denn wer Armut im Globalen Süden bekämpfen will, darf zu sozialer Ungleichheit vor der eigenen Haustür nicht schweigen. Und wer sich hier für bessere Lebensbedingungen einsetzt, muss auch die globalen Ursachen von Armut, Ausbeutung und Ungerechtigkeit benennen.
Während Reichtum wächst, nehmen Armut, Wohnungsnot und soziale Ausgrenzung zu. Gleichzeitig profitieren viele Unternehmen weiterhin von unfairen Handelsstrukturen und schlechten Arbeitsbedingungen weltweit. Das ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen und des real existierenden Kapitalismus.
Soziale Gerechtigkeit endet nicht an Staatsgrenzen. Sie beginnt vor Ort und reicht weit darüber hinaus.
Deshalb bringen wir uns beim Saarland Sozialgipfel ein – gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozial-, Wohlfahrts-, Bildungs- und Jugendverbänden sowie der Arbeitskammer des Saarlandes. Wir diskutieren nicht nur über Probleme. Wir fordern politische Konsequenzen und haben die Konzepte dafür.
Für eine Welt in der niemand ausgegrenzt wird. Für eine Welt, in der Menschenrechte wichtiger sind als Profite.
Impressionen vom Festakt vor der Ludwigskirche in Saarbrücken