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Flugschrift "Agrotreibstoffe"

E10 weder öko noch fair. 

Warum Energie dezentral produziert werden soll. Die Flugschrift wurde 2012 aktualisiert.

Flugschrift "Agrotreibstoffe - E10 weder fair noch öko",
2., überarbeitete Auflage

Bildergalerie von Demonstrationen "Ni Bure, ni Cattenom" in Metz

Demonstration gegen Cattenom, 24.4.2011

Veröffentlicht am: Samstag 07. September 2019

FAIRlaufen, 24.9.2019, Saarbrücken

Ein Stadtrundgang zu fairer Arbeit und fairem Konsum der NGG Saar und Aktion 3. Welt Saar

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Veröffentlicht am: Freitag 30. August 2019

NGG Saar und Aktion 3. Welt Saar laden ein: Weihnachtslesung mit Umtrunk

Saarbrücken, 10.12.2019, 18 Uhr

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Veröffentlicht am: Mittwoch 28. August 2019

„Radikaler Realismus“ Jungle World, 17.07.2019

Mein Haus, mein Auto, mein Acker? Wer das Klima retten will, muss sich von der Unantastbarkeit des Privateigentums verabschieden. Von Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar

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Veröffentlicht am: Montag 15. Juli 2019

Roland Röder liest aus der Gartenkolumne: "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner"

Trier, Galerie Netzwerk, Neustraße 10, 19. September 2019, 18.30 Uhr

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Veröffentlicht am: Samstag 13. Juli 2019

Veranstaltung: "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner" Lesung aus der Gartenkolumne

Kreisvolkshochschule Aurich, 12. November 2019, 19 Uhr

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Veröffentlicht am: Dienstag 18. Juni 2019

Lesung Gartenkolumne "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner"

Justus-LIebig-Universität, Gießen, 18. Juni 2019, 18 Uhr

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Veröffentlicht am: Mittwoch 26. Dezember 2018

‚Brot statt Böller’ Appell einstellen oder durch ‚Brot UND Böller‘ ersetzen

Pressemitteilung der Aktion 3.Welt Saar

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Fortschrittsmythos Gentechnik entzaubern

Kein Rollback in Sachen grüner Gentechnik. Auch Atomenergie war zunächst von großen Heilserwartungen getragen. mehr...

Gemeinsame Erklärung mit dem NABU-Saar

Kooperation zwischen Naturschutzbund NABU Saarland und der Aktion 3.Welt Saar. Übereinstimmungen bei grüner Gentechnik, Windenergie und Landwirtschaft. mehr...

„Radikaler Realismus“, Jungle World Nr. 29, 17.07.2019

 

„Radikaler Realismus“

Mein Haus, mein Auto, mein Acker? Wer das Klima retten will, muss sich von der Unantastbarkeit des Privateigentums verabschieden.

Jungle World Nr. 29, 17.07.2019
Von Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar

30. Jahrestag der spektakulären Kühlturmbesetzung am AKW Cattenom in Lothringen am 10.10.1986

Es war die bis heute spektakulärste Widerstandsaktion, die vor genau 30 Jahren an den vier Atommeilern im französischen Cattenom an der Mosel stattfand: Am Morgen des 10. Oktober 1986 bestiegen neun Aktivisten von Robin Wood einen Kühlturm in Cattenom und hissten ein Transparent „Strom ja – so nicht! Non au Nucleaire“. Unterstützung bekam die Hamburger Umweltschutzorganisation von der französischen Partnerorganisation Robin des Bois sowie von der Aktion 3.Welt Saar, die verantwortlich mitarbeitete in der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom.Opens internal link in current window[mehr Infos, Presseberichte von 1986, Rückblicke...]

Opens internal link in current windowGemeinsame Pressemitteilung von Robin Wood und Aktion 3. Welt Saar

Opens internal link in current windowCommuniqué de presse des associations ROBIN WOOD et Aktion 3. Welt Saar:
30ème jour anniversaire de l'occupation spectaculaire de la centrale nucléaire de Cattenom

Bildergalerie Kühlturmbesetzung Cattenom, 10.10.1986

© Alle Fotos Hinrich Schultze, Abdruckrechte erfragen bei presse@robinwood.de
 
 

Umwelt

Seit nunmehr 30 Jahren sind wir aktiv gegen das Atomkraftwerk Cattenom in Lothringen und arbeiten in der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom mit. Und seit 2000 engagieren wir uns auch gegen das geplante Atommüllendlager in Bure, ebenfalls in Lothringen. Beide Großprojekte liegen in der Region Saar-Lor-lux. [Opens internal link in current windowBildgalerien]

Umwelt nimmt in vielen Bereichen unserer Arbeit einen wichtigen Stellenwert ein. Der Faire Handel hat es beispielsweise erreicht, dass Tee und Kaffee biologisch angebaut werden, was nicht nur den Bauern und Bäuerinnen zu Gute kommt, sondern auch den VerbraucherInnen. In unserer Bibliothek finden sich zahlreiche Bücher zum Thema. Zwei Beispiele sollen besonders hervorgehoben werden: Verkehr und Atomenergie.

Verkehr: Mobilität für alle

Mobilität muss ein Grundrecht für alle werden. In Europa wie auch in anderen Regionen der Welt erleben wir die Situation, dass Verkehr zunehmend auf Autos zugeschnitten wird. Dabei ist der motorisierte Individualverkehr die teuerste Form des Reisens und die ökologisch schädlichste noch dazu.

Der öffentliche Personennahverkehr – schienengebunden oder mit Bus – sowie der schienengebundene Güterverkehr fristen ein Mauerblümchen-Dasein und sind bestenfalls in wenigen Ballungsräumen von Bedeutung.

„Mobilität für alle“ ist ein Plädoyer dafür niemanden auszugrenzen; zum Beispiel nicht diejenigen, die kein Geld für ein Auto haben oder es nicht wollen, ebenso wenig alte Menschen, die kein Auto mehr fahren können oder wollen.

Atomenergie nein – Regenerative Energien ja

„Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“, mit diesem Kalauer ging vor einigen Jahren ein Tross aus Atomindustrie sowie Gewerkschafts- und Parteilobbyisten auf Sympathiewerbung. Dumm gelaufen, denn es kam nicht an. Wer Atomkraftwerke baut, hat in der Hinterhand immer auch die Option auf die Atombombe und produziert Tag für Tag Müll, der noch einige Jahrhunderte strahlen wird und mit dem unsere Nachkommen klar kommen müssen. Eine sichere Atommüllagerung gibt es nicht.

Wir haben uns in den letzten Jahren an zahlreichen Aktionen gegen zivile wie militärische Atomanlagen und Castortransporte beteiligt. Stattdessen bevorzugen wir den Ausbau regenerativer Energien. Zum manchmal strittigen Thema Windenergie haben wir vorgeschlagen, einen runden Tisch einzurichten – zum Beispiel im Saarland – um dort gemeinsam mit Kommunen, Betreibern, Anwohnern, Anti-Atom und Umweltgruppen einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen.

Es macht keinen Sinn, Windenergie als Bruch des Landschaftsbildes zu verteufeln, während nebenan Strommasten ihr Dasein fristen. Ebenso wenig macht es Sinn, auf jede Anhöhe einen Windpark zu platzieren.