Endlich - im Mordfall Samuel Yeboah wird jetzt wegen Mord ermittelt

Interview mit Aktion 3.Welt Saar im Saarländischen Rundfunk

 

Audio: SR3, 06.08.2020: Interview mit Roland Röder (Aktion 3.Welt Saar / Saarländischer Flüchtlingsrat)

29 Jahre lang haben die prägenden saarländischen Parteien im Landtag und im Stadtrat von Saarlouis sowie die Polizei und Justiz das Offensichtliche geleugnet, ausgesessen, verharmlost und weg retuschiert: Den Mord an dem Flüchtling Samuel Yeboah am 19.9.1991 in Saarlouis durch politische Brandstiftung. Jetzt geht die Bundesanwaltschaft dem Verdacht auf Mord mit rechtem Hintergrund nach, so der SR. Am 19.9.2016 legten der Saarländische Flüchtlingsrat und die Aktion 3.Welt Saar e.V. am Grab von Yeboah einen Kranz nieder (Foto) und luden zu einer öffentlichen Gedenkfeier ein. Sie und andere wie die Antifa Saar, die nicht aufhörten, Mord als Mord zu bezeichnen, wurden ausgelacht, ausgegrenzt und zum Teil mit Verfahren überzogen. Saarland eben.

Die gleiche Stadt Saarlouis, die bis heute JEDES Gedenken an Samuel Yeboah verweigert, gedenkt ebenso wenig der Opfer des Schlächters Paul von Lettow-Vorbeck, der in Saarlouis geboren wurde. Bis heute hängt eine Tafel an seinem Geburtshaus in der Innenstadt - über seine Morde und über seine Opfer wird weiter geschwiegen.

Hintergrundinformationen:

Neue Ermittlungen im Fall Yeboah“, Thomas Gerber im SR am 5.8.2020 [mehr...]

Kranzniederlegung und Gedenken zum 25. Todestag von Samuel Yeboah, 2016, mit Aktion 3.Welt Saar und Saarländischer Flüchtlingsrat [mehr...]

Zu Paul von Lettow Vorbeck: "Ein Mythos zerbricht", SR-Podcast - Land & Leute, 15.03.2020, mit Unterstützung der Aktion 3.Welt Saar e.V. [mehr...]

Flugschrift der Aktion 3.Welt Saar e.V.; "Der Mythos Paul von Lettow-Vorbeck – Vom Kaiser geehrt, vom Führer geliebt."

Homepage des Saarländischen Flüchtlingsrates: http://asyl-saar.de/