Demonstration, 18.09.2021 Saarlouis

"Kein Schlussstrich! Aufklären. Einmischen. Konsequenzen ziehen." 30. Jahrestag des rassistischen Mordes an Samuel Yeboah.

Vor 30 Jahren wurde Samuel Yeboah in Saarlouis ermordet. Bis heute sind die Täter nicht gefasst, Jahrzehnte schwieg die Stadt dazu. Um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen findet am Samstag eine Demonstration statt. Die Aktion 3.Welt Saar e.V. unterstützt die Demonstration und ruft zur Teilnahme auf.

Aufruf:
Demonstration:
Samstag, 18.09.2021 Saarlouis 14:00 Uhr, Hauptbahnhof
30. Jahrestag des rassistischen Mordes an Samuel Yeboah
Kein Schlussstrich! Aufklären. Einmischen. Konsequenzen ziehen.

Vor nunmehr 30 Jahren, am 19. September 1991, wurde Samuel Yeboah, Geflüchteter aus Ghana, in Saarlouis bei einem rassistischen Brandanschlag ermordet. Erst vor einem Jahr – 29 (!) Jahre nach dem Mord – wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen, da sich Hinweise auf eine rassistisch motivierte Straftat verdichtet hätten.
29 (!) Jahre lang hatten die Nazis Zeit, alle Beweise zu vernichten.
29 (!) Jahre, in denen Antifaschist*innen immer wieder darauf aufmerksam machten, dass Saarlouis eine Bedeutung als Hochburg neonazistischer Kräfte weit über das Saarland hinaus hat.
29 (!) Jahre, in denen die Saarlouiser Stadtpolitik dies leugnet – bis heute!
Am Samstag, dem 18. September wollen wir mit Euch auf die Straße gehen. Wir werden nicht zulassen, dass Polizei und Stadt einen endgültigen Schlussstrich ziehen. Wir werden aufklären, uns einmischen und Konsequenzen ziehen. Gegen den Rassismus von damals bis heute!
Achtet auf weitere Ankündigungen!
Veranstalterinnen:
Antifa Saar / Projekt AK
ConnAct Saar
Seebrücke Saar

Mehr Infos zu Samuel Yeboah


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