Antifa heißt eingreifen - Gegen Islamismus und seine Verharmloser:innen!

Demonstration Samstag, 3. Juli, 16 Uhr

3.7.2021 Facebookevent der Ideologiekritischen Gruppe "Flying Fortress"

Demonstration Samstag, 3. Juli, 16 Uhr
Neumarkt Mannheim

Roland Röder hält für die Aktion 3.Welt Saar e.V. dort eine Rede. Primär geht es darin um die falsche Toleranz und das Appeasement von Politik, staatlichen Institutionen und NGOs gegenüber dem Islamismus.

Am 15.05.2021 kam es im Kontext einer Demonstration in Mannheim zu zahlreichen antisemitischen Vorfällen. Es wurden offen judenfeindliche Parolen gerufen, Israel wurde dämonisiert und im Anschluss zog ein Mob durch die Straßen Richtung Innenstadt.

Es waren jedoch nicht Anhänger der Parteien "Die Rechte", der "Dritte Weg" oder der AfD, die in solchen Fällen allenfalls wenige Schritte gehen könnten, bis sie auf entschiedenen antifaschistischen Widerstand träfen.

Es waren Menschen, die angeführt und aufgepeitscht von Islamisten durch die Straßen zogen, weshalb neben antisemitischen auch djihadistische Parolen und Symbole, wie das schwarze Banner der Djihadisten oder die weiße Flagge mit der schwarzen Schahāda zu sehen waren, die von den Taliban genutzt wird. Auch Symbole der türkischen Rechten, wie die Fahne der MHP, wurden gezeigt. Eine entschlossene Reaktion seitens der Linken aber blieb aus.
Statt antifaschistischer Kundgebungen konnte man bestenfalls einige zaghafte Berichte lesen oder musste entsetzt zur Kenntnis nehmen, dass auch linke Gruppen die Vorfälle relativierten, z.B. indem darauf verwiesen wurde, dass es auch jüdischen Fundamentalismus gebe und sofort eifrig recherchiert wurde, dass die gezeigten Flaggen nicht 1:1 die der Hamas waren und man den Kontext zu beachten habe, der kein djihadistischer gewesen sei.

Das ist nicht nur hanebüchen, sondern erinnert teils leidlich an den Umgang mit Neonazi-Aufmärschen in den 1990er Jahren vor allem in der ostdeutschen Provinz: Vertreter der Stadt äußern sich erschüttert, stammeln irgendwas von Sicherheitsmaßnahmen, die Zivilgesellschaft ist größtenteils apathisch (oder wiegelt es im aktuellen Fall mit rassistischen Reaktionen als fremdes Problem ab), es wird auf den Extremismus der Gegenseite verwiesen und die Strukturen im Hintergrund, die die Aufmärsche erst möglich machen, bleiben unbeleuchtet und unangetastet. Genau dagegen richtete sich einstmals die antifaschistische Intervention: Man wollte es nicht hinnehmen, dass einfach Gras über die Sache wächst, dass lokale und regionale Strukturen im Dunkeln bleiben und dass beschwichtigt wurde. An dieser dringlichen Aufgabe ändert sich auch heute nichts, nur weil es dieses Mal keine Neonazis, sondern Islamisten waren, die da aufmarschierten.
Lassen wir es also auch heute nicht zu, dass hier Islamisten größtenteils unbehelligt ihr Unwesen treiben, dass sie als Mob durch die Straßen ziehen, dass antisemitische Parolen skandiert werden und zum Djihad aufgerufen wird.

Es gilt, diesen Vorfall im Bewusstsein zu halten und zum Anlass zu nehmen, die Hintergründe und die verantwortlichen Strukturen zu recherchieren und ihnen entschlossen entgegenzutreten.

Antifa heißt eingreifen – Gegen Islamismus und seine Verharmloser:innen!

Die Demo startet um 16.00 Uhr am Neumarkt in Mannheim.


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